Kinetische Messungen bei Lahmheiten

Ziel der Kinetik bei lahmenden Hunden

Das Ziel der Kinetik bei orthopädisch, neurologischen Untersuchungen bei lahmenden Hunden ist einerseits das Abschätzen des Schweregrades der Veränderungen, aber vor allem auch jene Veränderungen  zu messen, die nach der orthopädisch manuellen Therapie entstehen! Somit ist es möglich die weitere Therapie, ob konservativ oder chirurgisch, zu planen!

 

Video Lahmender „Conti“

 

 

 

 

 

 

 

 

Der oben vorgestellte Patient zeigt ein sehr auffälliges Bewegungsmuster. Beide Vordergliedmassen sind sehr breit getragen, zeigen eine Varus-Stellung (O-Bein) und auch eine wechselhafte Lahmheit vorne rechts wie auch links. Diese zeigt sich vor allem nach dem Aufstehen sehr stark. Während der Untersuchung wurde eine hohe Schmerzempfindlichkeit in beiden Ellenbogengelenken, sowie eine starke Einschränkung in Extension und Flexion sowie Pro- und Supination, deutlich! Die Röntgenbilder zeigen starke Arthrose und knöcherne Veränderungen an der Innenseite des Ellenbogens. Dies ist das typische Röntgenbild bei der ED (Ellenbogendysplasie), bei der der FPC (freier processus coronoideus) abgesplittert ist. Wie sich der vorliegende Fall präsentiert, ist eine chirurgische sowie konservative Therapie indiziert. Chirurgisch deshalb, da in einem ersten Schritt die knöcherne Absplitterung (FPC) entfernt werden muss. Konservativ deshalb, da die arthrotischen Veränderungen immer noch eine Osteoartritis auslösen. Zu diesem Zweck wird anschliessend eine Thrombozytentherapie (Eigenbluttherapie) gemacht, wobei die „Thrombozyten“ den entzündlichen Prozess im Gelenk, also die Osteoartritis, beheben. Im Vorfeld wurde der Hund mit der ORMT(orthopädisch manuellen Therapie) behandelt.

 

 

Bitte beachten Sie folgendes: 

die roten Punkte  sind die Werte vor der Behandlung

die gelben Punkte  sind die Werte nach der Behandlung

 

 

 

 

 

 

Interpretation der Werte:

  1. Die Fehlbelastung beider Schultergliedmassen wurde sofort ausgeglichen zu einem Verhältnis 30% : 30%, dadurch wurde die Hinterhand ebenfalls kompensiert und es ergab ein Verhältnis 20% : 20 %, ohne dass die Hinterhand manuell behandelt wurde. Diese Fehlbelastung resultierte einzig aus der Kompensation der Vorhand. Die Ganglänge veränderte sich nicht, ist auch nicht nötig, da sie im Normalbereich lag. Dagegen hat sich die Schrittlänge auf die Normallänge reduziert, was wiederum erwünscht war. Die ungleiche Energie in der rechten und linken Schultergliedmasse wurde sofort ausgeglichen.
  2. Aus dieser orthopädisch manuellen Intervention resultierte sofort objektiv (durch die Messparameter) sowie subjektiv aus dem Bewegungsmuster, ein dem krankhaften Prozess angepasstes Gangbild. 
  3. Auf Grund dieser Tatsachen ist damit zu rechnen, dass die folgenden chirurgischen und konservativen Massnahmen günstig verlaufen und der Hund eine normale aber vor allem schmerzfreie Bewegung haben kann. 

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Wir besprechen aber vor den Untersuchungen gerne mit Ihnen die anfallenden Kosten, damit Sie entscheiden können, welche Untersuchungen und Behandlungen Sie wünschen.